Im Iran brodelt es:

Maaßen warnt vor Anschlägen in Deutschland

»Wenn der Iran versucht, diese seine Gegner zu treffen, dann kann dies auch in Deutschland geschehen.«: Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen warnt nachdrücklich vor Anschlägen des Iran in der Bundesrepublik

Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, warnt vor Anschlägen des Iran in Deutschland.

Tagelang hat das Mullah-Regime in Teheran den Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine (176 Tote) geleugnet und zu vertuschen versucht. Jetzt kippt die Stimmung im Land, immer mehr Menschen wagen sich gegen die Mullah-Diktatur auf die Straße, riskieren bei spontanen Protesten Leib und Leben. Die sogenannten Revolutionsgarden gehen brutal gegen die Demonstranten vor. Das Regime wird immer unberechenbarer.

Das fürchtet auch Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Er warnt vor iranischen Anschlägen in Deutschland.

Den ›Deutschen Wirtschafts Nachrichten‹ sagte Maaßen: Sowohl die politische Lage im Mittleren Osten im Allgemeinen als auch die jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran im Besonderen seien für die innere Sicherheit Deutschlands »in hohem Maße relevant«. Er betonte, dass die beiden Hauptfeinde des Iran, die USA und Israel, in Deutschland »vielerlei Interessen« hätten und dementsprechend mit Einrichtungen und Institutionen hierzulande präsent sind. »Wenn der Iran versucht, diese seine Gegner zu treffen, dann kann dies auch in Deutschland geschehen.«

Der Sicherheitsexperte wies darauf hin, dass in der Vergangenheit immer wieder geheime Aktivitäten der iranischen Al-Quds-Terrorbrigaden in Europa und auch in Deutschland bekannt geworden seien. Diese Elite-Einheit der Revolutionsgarden sei nachrichtendienstlich tätig und spioniere mögliche Anschlagsziele, sowohl Einrichtungen als auch exponierte Einzelpersonen, aus. Maaßen: »Die Einheit ist äußerst aggressiv und offensiv. Wenn es ihr opportun erscheint, wird sie nicht zögern, Anschläge zu begehen und Angriffe auszuführen.«

Der Ex-Verfassungsschutzchef erinnerte an den Fall Reinhold Robbe (SPD). Der frühere Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages und ehemalige Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) wurde im Al-Quds-Auftrag von einem pakistanischen Staatsangehörigen ausgekundschaftet. Maaßen: »Ich bin sicher, dass ein Anschlag auf Robbe eine absolut realistische Möglichkeit war.« (lol)

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