Kein anderes Staatsoberhaupt hat Deutschland so gespalten wie der Genosse Präsident – eine Halbzeitbilanz:

Walter, der Spalter!

Gott sei Dank! Die Hälfte seiner hoffentlich einzigen Amtszeit (fünf Jahre) ist dieser Tage abgelaufen. Kein anderer der elf Bundespräsidenten vor ihm hat das Land so gespalten wie Genosse Frank-Walter Steinmeier.

In belehrender Pose gefällt sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am besten: Nach nur zweieinhalb Jahren im Amt hat er den Spaltpilz tief in das Land getragen

Ein ungeschriebenes Gesetz seit 1949 lautet: Es ist die Aufgabe des Bundespräsidenten, auf Versöhnung hinzuwirken, das Volk zu einen und nicht neue Gräben auszuheben und Ressentiments zu wecken – kurzum: seine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm zu wenden und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben. Diesen Amtseid hat auch Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 22. März 2017 bei seiner Vereidigung vor dem Deutschen Bundestag geschworen – »so wahr mir Gott helfe«.

Aber Walter, der Spalter, schüttet nicht Gräben zu, er reißt unermüdlich neue auf.

► Walter, der Spalter, spricht der AfD das Prädikat »bürgerlich« ab und den Wählern in Ostdeutschland die politische Mündigkeit gleich mit: Unzufriedenheit sei »kein Freibrief«. Ein Riss gehe durch Deutschland, der sich nicht nur in Wahlergebnissen widerspiegele, meinte gestern bei den Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Leipziger Montagsdemonstrationen (»Wir sind das Volk«) ausgerechnet: Walter, der Spalter!

► Walter, der Schlepper, ermuntert offen zum Bruch nationaler Rechte anderer Länder: »Wer Menschenleben rettet, kann kein Verbrecher sein«, zitierte er aus einer Petition und Spendenaktion für die Schleuser-Kapitänin Carola Rackete.

► Walter, der Heuchler, fliegt (!) in den hohen Norden, um im schleswig-holsteinischen Neumünster eine Schulschwänzer-»Mahnwache« zu ermutigen: »Viele Erwachsene haben noch nicht gemerkt, dass es fünf vor zwölf ist.«

Selbst an Weihnachten kann es Bundespräsident Steinmeier nicht lassen: Bei der traditionellen Ansprache trägt er Unfrieden bis in die Familien hinein

► Walter, der Spalter, trägt den Spaltpilz auch an Weihnachten via TV in deutsche Familien: »Bei vielen von uns kommt zum Weihnachtsessen die Familie – vielleicht auch wieder die ganz bestimmten Verwandten, bei denen man schon vorher weiß, dass wir uns über Politik in die Haare kriegen …«

Ein Herz für Mullahs: Frank-Walter Steinmeier (hier noch als Außenminister) mit Hassan Rohani, dem  Staatspräsidenten des Iran

► Walter, der Kriecher, gratuliert »im Namen meiner Landsleute« den Mullahs in Teheran zum 40. Jahrestag der islamistischen Revolution – einem Terror-Regime, das Christen blutig verfolgt, Homosexuelle aufhängt und Frauen steinigen lässt.

Guten Appetit: Beim sogenannten Fastenbrechen lässt es sich Frank-Walter Steinmeier schmecken

► Walter, der Unterwerfer, entblödet sich nicht, die Muslime zur alljährlichen Völlerei im sogenannten Fastenmonat Ramadan zu grüßen: »Ich freue mich, dass Ramadan und Fastenbrechen mittlerweile selbstverständlich zu unserem Zusammenleben in Deutschland gehören.« Mein Gott, Walter!

Gruppenbild mit Damen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dessen Ehefrau Emine

► Walter, der Schleimer, lässt für den türkischen Autokraten und Polit-Erpresser Recep Tayyip Erdoğan in Berlin den roten Teppich ausrollen und lädt zum Halāl-Schmaus ins Schloss Bellevue.

Auf dem präsidialen ›Facebook‹-Account teilt Steinmeier eine Einladung zum Konzert der »Antifa«-Band »Feine Sahne Fischfilet«: Liedtexte wie »Bullenhelme sollen fliegen« scheinen Walter, den Spalter nicht zu stören

► Walter, der Zündler, ruft kraft seines Amtes auf ›Facebook‹ zur Teilnahme am Gegröle der linksfaschistoiden »Antifa«-Kapelle »Feine Sahne Fischfilet« in Chemnitz auf: #Wirsindmehr.

► Walter, der Spalter, ehrt mit dem zu einer politischen Gesinnungsplakette verkommenen Bundesverdienstkreuz Bürger, die sich »in herausragender Weise für Freiheit und Demokratie und gegen Rechtsextremismus und Gewalt« engagiert haben. Ein »Für« reicht dem Genossen Präsidenten nicht – ein spaltendes »Gegen« muss her.

Flugzeugnutzer Steinmeier lässt schon auch mal die Bereitschaft der Luftwaffe einfliegen, um sich eine Stunde Autofahrt zu ersparen

► Walter, der Heuchler, lässt sich im gepanzerten Dienstwagen zu einem Privatbesuch ins westfälische Salchendorf chauffieren und am Siegerlandflughafen in Burbach von einem Sonderflugzeug der Bundeswehr (Global 5000) wieder abholen. Diese Art des Reisens steht dem Bundespräsidenten zwar von Amts wegen grundsätzlich zu – aber: Die Maschine der Luftwaffe musste extra vom Standort der Flugbereitschaft in Köln zum knapp 70 km entfernten Siegerlandflughafen geflogen worden. Allein dieser 20-Minuten-Flug dürfte die Steuerzahler mindestens 5.000 Euro gekostet haben – vom CO2-Ausstoß gar nicht erst zu reden. Mit dem vor Ort befindlichen Dienstwagen hätte es eine halbe Stunde Fahrt länger bis zum Flughafen Köln-Bonn gedauert. Es wäre nicht nur billiger, sondern auch sauberer gewesen! (oys)

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