Putsch und Guerillakrieg auf dem Balkan

Wie George Soros Nordmazedonien destabilisiert

Der Bundestag hat vergangenen Donnerstag über die Aufnahme von Nordmazedonien in die NATO debattiert. Dahinter steckt jedoch ein unglaublicher Skandal um George Soros, Barack Obama, die EU und muslimische Milizen, die in einen Putsch am Balkan verwickelt sind.

Die »ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien« hatte 10 Jahre lang (von 2006 bis 2016) eine erfolgreiche konservative Regierung unter der Partei VMRO und Premierminister Nikola Gruevski. Mazedonien ist ein konservatives, christlich-orthodoxes Land, das die westliche Kultur und das Christentum erhalten will. Die slawischen Mazedonier sind so konservativ, dass sie als einziges Land in Europa die Abtreibungsgesetze strenger gemacht haben. Eine wachsende muslimische Minderheit von etwa 28% strebt dagegen tendenziell ein Großalbanien mit der Republik Albanien und dem Kosovo an.

So geriet Mazedonien ins Visier der linken Open-Society-Stiftungen von George Soros, der seit dem Mauerfall auf dem Balkan besonders aktiv ist und dort »Demokratie« und »offene Gesellschaft« fördert bzw. das, was Soros dafür hält: Linke Open-Borders-Politik also. EU-Eliten haben sich gemeinsam mit der Obama-Regierung und der Open-Society-Stiftung zusammengetan, um Mazedonien in die EU zu führen und die konservative Regierung zu stürzen. Sie organisierten dafür einen Putsch der sogenannten »Zivilgesellschaft«, also nicht gewählter, das heißt, demokratisch legitimierter linker NGOs und Medien, die sogar T-Shirts mit der Aufschrift »Die Soros-Armee« trugen, als sie Steine und Farbbeutel auf Regierungsgebäude warfen und den Premierminister aus dem Land drängten.

Die folgenden Ausführungen stützen sich auf Recherchen der angesehenen konservativen Zeitschrift ›The American Spectator‹, in der Victor Gaetan 2017 den Artikel Macedonia to George Soros and USAID: Go Away veröffentlichte, sowie unabhängige Bestätigungen durch den Daily Caller, Breitbart, Judicial Watch, den US-Senator Mike Lee aus Utah und Gesprächen mit dem mazedonischen Journalisten Cvetin Chilimanov.

Nach eigenen Angaben haben die Open-Society-Stiftungen seit 1992 94,8 Millionen US-Dollar in das kleine Land mit 2,1 Millionen Einwohnern gepumpt. Aktuell sind es etwa 2,5 Millionen US-Dollar pro Jahr für linke NGOs und Medienstiftungen. Dazu kommt der gleiche Betrag für dieselben Gruppen von USAID und EU, so der Journalist Chilimanov, denn diese hätten einen Deal mit Soros, die Finanzierung »Dollar für Dollar« zu erwidern.

Dieses Geld dient hauptsächlich zur Beeinflussung der Medien und der sogenannten Zivilgesellschaft, also ungewählter Lobbygruppen mit eigener linker Agenda, ähnlich wie in Deutschland, wo Open Society mit Hilfe von Correctiv, Amadeu Antonio Stiftung, Neue deutsche Medienmacher und Netzwerk Recherche gegen die AfD mobil macht.

Barack Obama hatte als Bürgerrechtsanwalt und junger Senator aus Chicago wenig Erfahrung und Interesse an Außenpolitik. Die New York Times nennt George Soros einen »frühen Unterstützer« von Obamas Außenseiterkampagne 2008. Obamas Mäzen Soros hatte vor allem in Osteuropa seit 1989 ein Netzwerk aus NGOs aufgebaut, das alle wichtigen Strippenzieher umfasste. Obama überließ während seiner Präsidentschaft weite Teile seiner Außenpolitik in Osteuropa den Soros-Stiftungen, die eng mit den US-Botschaften zusammenarbeiteten.

In der Ukraine z. B. war Soros mit der Obama-Europabeauftragten Victoria Nuland und der EU in den Umsturz 2014 und den ersten Enthüllungen über die Trump-Kampagne verwickelt, wie der Deutschland Kurier berichtete. Hunter Biden, der Sohn des Obama-Vizepräsidenten Joe Biden, wird verdächtigt, Millionen Dollar an Schwarzgeld aus der Ukraine kassiert zu haben.

In der »ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien« arbeitete das State Department und USAID unter der Obama-Regierung Hand in Hand mit der Open-Society-Stiftung, und pumpte seit 2012 insgesamt 14,3 Millionen US-Dollar in Open-Society-Gruppen, wie der ›Spectator‹ berichtet.

Der damalige US-Botschafter Jess Baily, der erst vor Kurzem abberufen wurde, beteiligte sich ausdrücklich an diesen Regimewechselplänen. Millionen Dollar an USAID-Entwicklungshilfe sind seitdem unauffindbar. Als die Trump-Regierung die Bücher vor Ort durch eigene Kontrolleure prüfen ließ, nahm Baily Anfang 2019 plötzlich seinen Hut. Der ehemalige Obama-CIA-Leiter in Skopje David Stephenson arbeitet jetzt für eine Soros-nahe juristische Stiftung, die dem den linken Premier Zoltan Zaev zuarbeitet, die »Jungen Anwälte Nordmazedoniens«.

2012 und wieder 2015 organisierten diese Gruppen gewaltsame Aufstände gegen die konservative Regierung von Soros-Kritiker Nikola Gruevski. Albanische Guerillas attackierten 2015 eine Polizeistation in Kumanovo und töteten 8 Polizisten, 10 Angreifer starben. Demonstranten mit T-Shirts der »Soros-Armee« schossen in Skopje mit Farbkugeln auf Gebäude und Menschen – eine Farbrevolution der handfesten Sorte also. Die ›Deutsche Welle‹ feierte den linken Mob, der »den Kleptokraten etwas Farbe verlieh«, wie Boris Georgievski 2016 schrieb. Notabene: Die ›Deutsche Welle‹ wird direkt aus dem Kanzleramt finanziert.

Die Demonstrationen wurden durch Lauschangriffe auf die Regierung von Nikola Gruevski ausgelöst, die angebliche Korruption belegen sollten. Die Urheber dieser Lauschangriffe wurden nie ausfindig gemacht.

Es war also ein Szenario, das frappierend an die Lauschangriffe gegen den Trump-Wahlkampf oder Ibiza-Gate in Österreich erinnert: Eine Rufmord-Kampagne, die sich nicht um Politik dreht, sondern ausschließlich auf die persönliche und politische Vernichtung des Gegners abzielt, eine Strategie, die der US-Aktivist Saul Alinsky in seinem Revolutionsratgeber »Rules of Radicals« formuliert hat, dem Standard-Strategiewerk von Obama und Hillary Clinton. Die Soros-Medienstiftungen bezahlten mit US-Steuergeldern 2014 sogar eine mazedonische Übersetzung des berüchtigten Revolutionshandbuchs.

Mit diesen Methoden vertrieben also die USA, die EU und Open Society Nikola Gruevski Ende 2015 aus dem Amt und dann aus dem Land. Bei den Wahlen 2016 bekam die konservative VMRO zwar die Mehrheit, aber konnte keine Regierung bilden, als die Moslem-Partei auf Betreiben der US-Beauftragten Victoria Nuland und von EU-Erweiterungskommisssar Johannes Hahn absprang und mit den Sozialisten koalierte. Seitdem herrscht in Mazedonien eine muslimisch-sozialistische Regierung unter Zoran Zaev.

VMRO-Minister wurden eingesperrt und im Gefängnis verprügelt. Die linke Regierung verfolgt aktuell etwa 200 bis 300 Mitglieder der VMRO aufgrund von »Hatespeech« und schränkt die Meinungsfreiheit ein. Orthodoxe Mazedonier wie Chilimarov unterstützen zwar weiterhin mehrheitlich die konservative VMRO, die Muslime stimmen aber 98% für die linke Koalition.

Dafür wird Mazedonien als Belohnung nun die NATO- und EU-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt. Die deutsche Botschaft in Skopje unterstützt laut Chilimanov offen die linke Regierung und setzt sich gegen die konservative VMRO ein. Der erste Schritt kam mit der Beilegung des Namensstreits mit Griechenland im Abkommen von Prespa, nach dem Mazedonien sich in Nordmazedonien umbenannte. George und Alexander Soros schrieben 2018 in der New York Times, die Beilegung des Namensstreits sei »ein historischer Schritt« und ermunterten EU und NATO, den ganzen Balkan aufzunehmen.

Mazedonien unter der konservativen VMRO-Regierung war immerhin das Land, das mit der Schließung der Balkanroute in Absprache mit Österreich und den V4-Staaten am 8. März 2016 die »Flüchtlingskrise« entschärfte. So unglaublich es klingt: Zwei Monate später wurde diese konservative Regierung durch Einwirken der EU, der USA und Open Society gestürzt, obwohl sie die Mehrheit der Stimmen bei der Wahl erhalten haben. Der Premierminister sollte ins Gefängnis kommen, musste im November 2018 heimlich fliehen und lebt jetzt als politischer Flüchtling in Ungarn unter dem Schutz von Viktor Orbán. »Ich kenne diesen Mann«, sagt Viktor Orbán. »Es wäre sehr viel schwieriger gewesen, die Grenzen ohne ihn zu schließen. Wir lassen unsere Verbündeten nicht fallen. Wir glauben an Gerechtigkeit.«

Ende 2017 schickte Ungarn Polizeikräfte nach Mazedonien, um die Grenzsicherung trotz der Unruhen aufrechtzuerhalten. Mittlerweile sind die Grenzen zwar offiziell geschlossen, aber Hunderte illegale Migranten werden pro Woche heimlich nach Deutschland durchgelassen. Im März 2019 starb ein Bangladescher auf der Strecke von der mazedonischen Grenze nach Serbien, sechs Pakistaner wurden schwer verletzt, weil der Fahrer eine Polizeistreife gesehen hatte und den 15 Illegalen an Bord befohlen hatte, abzuspringen, wie AP berichtete.

Während die EU mit dem Finger auf Regierungen in Polen und Ungarn zeigt, greift sie in Zusammenarbeit mit den Obama-Veteranen im US-Außenministerium und der Open-Society-Stiftung von George Soros also aktiv in die Politik unserer südöstlichen Nachbarn ein, um die Schließung der Balkanroute wieder rückgängig zu machen.

In seiner Rede im Bundestag am Donnerstag, den 6. Juni 2019, lehnte der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss Petr Bystron die Aufnahme Mazedoniens in die NATO ab. Er verwies darauf, dass das Land seit 2001 immer wieder in bewaffnete Kämpfe an der Grenze zu Kosovo verwickelt wird, und dass albanische Terroristen aus dem Kosovo immer wieder Dörfer im mazedonischen Grenzgebiet überfallen. Die Mazedonier bezeichnen diese albanischen Milizen laut Chilimanov sogar als »Hilfstruppen der NATO«. Das Land befinde sich seit 2015 in einer innenpolitischen Krise und leide an massiven Korruptionsproblemen und Drogenhandel, so Bystron. »Die NATO kann jedes Land einladen, das in der Lage ist, zur Sicherheit des nordatlantischen Gebiets beizutragen«, so Bystron. »Da bin ich sehr gespannt, wie sie die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets erhalten wollen mit einem Land, das seit der Gründung immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen an der Grenze hat. Wir von der AfD sehen das nicht, und deswegen lehnen wir diesen Antrag ab.«

Drucken