Schlimmer geht’s immer:

Folgt auf Steinmeier Göring-Eckardt?

Wollen Sie zuerst die gute, die schlechte oder die noch schlechtere Nachricht hören? Fangen wir mit der schlechten Nachricht an: Die Amtszeit des unsäglichen Mullah-Grüßonkels Frank-Walter Steinmeier dauert noch drei volle Jahre. Die gute Nachricht lautet: Dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schluss. Die Aussichten, dass dieser SPD-Apparatschik für eine zweite Amtszeit in die Verlängerung geht, tendieren gegen null. Der Grund: Nach allen Umfragen wird es für Schwarz-Rot nicht mehr reichen. Auch die Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung, die das Staatsoberhaupt wählt, werden sich bis zum nächsten Wahlakt im Februar 2022 gründlich ändern.

Jetzt zur noch schlechteren Nachricht:

Nach Steinmeier dürfte es noch dicker kommen! Hinter den Hauptstadtkulissen dreht sich schon jetzt das Kandidatenkarussell für dessen Nachfolge. Dazu zunächst folgender Hintergrund:

Am 26. Februar berichtete der ›Deutschland-Kurier‹ über geheime Planspiele für einen zweiten Jamaika-Anlauf womöglich noch in diesem Jahr. Die Absicht ist leicht durchschaubar: Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will sich in der laufenden Legislaturperiode mit den Stimmen von Grünen und FDP zur Kanzlerin wählen lassen, um dann bei der Bundestagswahl 2021 mit dem sogenannten Kanzlerbonus auf eine nach Möglichkeit nur noch schwarz-grüne Koalition hinzuarbeiten.

Die Grünen werden dafür einen hohen Preis verlangen: das Amt des Bundespräsidenten. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Grüner – genauer gesagt: eine Grüne – das höchste Staatsamt bekleidet.

Wird Katrin Göring-Eckardt die Nachfolgerin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier?

Dazu muss man wissen, dass 1. eine Kanzlerin Kramp-Karrenbauer linkskatholisch wäre; 2. neun der bisher elf Staatsoberhäupter evangelisch waren; 3. noch nie eine Frau an der Spitze des Staates stand; 4. mindestens eines der höchsten Staatsämter nach dem Ost-Proporz vergeben wird.

Es braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, auf wen es nach diesen Kriterien in drei Jahren hinauslaufen dürfte – nämlich auf die Ex-Theologie-Studentin ohne Studienabschluss, Ex-Synodale und Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt (52) aus Thüringen. Sie wäre mit dann 55 Jahren zudem im besten »Präsidentenalter«. Und sie würde eine Tradition der letzten 20 Jahre fortsetzen: die immer würdelosere Besetzung des höchsten deutschen Staatsamtes. (oys)

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