Siegesgöttin der Woche:

Samantha Murphy

So geht Zivilcourage: Aufrecht stehen bleiben, wenn alle anderen in die Knie gehen. Die 23-jährige US-Profifußballerin Samantha Murphy verweigerte vor einem Spiel der amerikanischen Frauenliga NWSL den rituellen Kniefall vor der marxistischen »Black Lives Matter«-Bewegung – und wurde dadurch über Nacht zur Heldin aller echten Patrioten, nicht nur in den USA.

Denn anders als für wohlfeile polit-korrekte Gesten braucht es dafür wirklich Mut: Sich widersetzen und nicht mit dem Strom schwimmen, wohl wissend, welche hysterischen Reaktionen sie damit riskiert. Das bislang Selbstverständlichste für US-Amerikaner, sich zu erheben und die Hand aufs Herz zu legen, während die Nationalhymne erklingt, ist zum Akt des Widerstands geworden, seit die »Antirassismus«-Pandemie über den gesamten Westen fegt.

Der Kniefall, der angeblich ein Zeichen des Protests »gegen Rassenungerechtigkeit, Polizeibrutalität und systematischen Rassismus« sein soll, ist nämlich in Wahrheit ein Zeichen der Selbsterniedrigung, sozusagen des »Rassismus gegen sich selbst«. Samantha Murphy hat diesen absurden Akt, dem sich Sportmannschaften in den USA, Großbritannien und Deutschland derzeit in kollektivem Wahn unterwerfen, aus Selbstachtung verweigert.

»Ehre steht aufrecht, Feigheit kniet«, schrieb ein Ex-Polizist auf ›Facebook‹ und sprach damit unzähligen Menschen aus dem Herzen. Wahrscheinlich ist sie eine der ersten überhaupt, die mit diesem Beispiel in der Öffentlichkeit vorangeht. Ihr Club heißt übrigens »North Carolina Courage«. Dem Namen hat sie wahrhaftig alle Ehre gemacht.

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