»Soros geht es nicht um die Kohleindustrie, sondern um die Kohle«:

Folge dem Geld – Wem nutzt die Klimahysterie wirklich?

George Soros trommelt weltweit für linke Politik und scheffelt dabei Milliarden

Am Freitag berichtete der Deutschland Kurier über die Soros-NGOs hinter »Fridays for Future« und der Klimahysterie. Wie bei jedem guten Krimi muss man sich die Frage nach dem Motiv stellen: Cui bono? (Wem nützt es?) oder wie man auf Englisch sagt: »Follow the money« (Folge dem Geld).

Der Korruptionsforscher Peter Schweizer enthüllte in seinem Buch »Clinton Cash«, wie Bill und Hillary Clinton mithilfe ihrer »gemeinnützigen Stiftung« von mittellosen Staatsdienern in wenigen Jahren zu Multimillionären wurden – auch mit deutschen Steuermillionen. Das Buch hatte wesentlichen Anteil an der Niederlage von Hillary Clinton, da es vor allem auch kritische Linke ansprach, die die dubiosen Deals der Clintons mit kolumbianischen Regenwaldvernichtern, russischen Uranerzeugern und die Veruntreuung von Spenden für Haiti kritisch sahen.

2018 veröffentlichte Schweizer den Nachfolger »Secret Empires: How the American Political Class Hides Corruption and Enriches Family and Friends«. Darin dokumentiert er, wie die Kinder und Familien führender Politiker in Amerika sich durch ihre Nähe zur Macht bereichern, so wie Hunter Biden, Sohn des Obama-Vizepräsidenten Joe Biden, der durch dubiose Deals mit der Ukraine und China binnen weniger Tage zum Milliardär wurde.

Barack Obamas bester Freund Marty Nesbitt, mit dem Obama gerne auch mitternachts eine Runde Basketball spielt, gründete 2013 mit Unterstützung der Hyatt-Hotelerbin Penny Pritzker die Investmentfirma Vistria, die direkt von Nesbitts Insiderwissen über künftige Wirtschaftspolitik profitierte und Obama-Beamte wie Ex-Bildungsstaatssekretär Tony Miller und Ex-Obama-Legislativsassistent John Samuels einstellte, obwohl sie »keine Erfahrung in der Finanzbranche« hatten, wie Fortune schrieb.

»Ein seltsames Muster entwickelte sich: Die Obama-Regierung nahm bestimmte Branchen mit der geballten Macht Washingtons aufs Korn. Nesbitts Vistria und andere im Obama-Umfeld konnten diese Firmen dann zu einem Schnäppchenpreis aufkaufen«, so Schweizer (»Secret Empires«, S. 146). Dazu zählten Privatuniversitäten, Fluglinien, die Finanzbranche und – wie jetzt – der Energiesektor.

»Wenn jemand ein Kohlekraftwerk bauen will, dann kann er das gerne machen. Aber er wird dabei pleitegehen, denn die Abgaben für Treibhausemissionen werden zu hoch sein«, sagte Barack Obama im Januar 2008 zu Beginn seines Wahlkampfs. Bis 2010 hatte der neue Präsident fast 30 wichtige Verordnungen und über 170 Regeln zulasten der Kohle- und Ölindustrie erlassen. Zwischen Obamas Amtsantritt im Januar 2009 und 2015 stürzten die Börsenkurse vieler Kohlefirmen um über 90% ab. Gleichzeitig kauften Obama-Freunde wie Nesbitt und Spender Tom Steyer sich in diese Firmen zu einem Spottpreis ein. Während Steyer Anteile an Kohle- und Ölfirmen zu einem Schnäppchenpreis erwarb, trat er öffentlich als »Umweltschützer« auf und schrieb im Januar 2012 mit Clinton-Berater John Podesta einen Kommentar im Wall Street Journal, der sich gegen die Keystone XL Pipleline wandte. Rein zufällig hatte Steyer in eine konkurrierende Firma investiert, die eine ähnliche Pipeline betrieb.

Einer der ersten und größten Obama-Förderer war der US-ungarische Investor George Soros, der sein Vermögen mit der Theorie gemacht hatte, dass man politische Umwälzungen nutzen kann, um Märkte zu beeinflussen. Soros war mit seinem »Quantum Fund« einer der erfolgreichsten Investoren der Welt geworden, und hatte 1992 mit einer gelungenen Wette gegen den Verbleib des britischen Pfunds im Europäischen Währungssystem an einem Tag 1 Milliarde Dollar verdient. Dem ehemaligen Chefökonom der US-Handelskammer Richard Rahn zufolge lag diesem Geschäft Insiderwissen von der Deutschen Bundesbank und der Französischen Nationalbank zugrunde. 2002 wurde Soros in Frankreich wegen Insiderhandel nach einem Geschäft mit Aktien der Société Générale verurteilt und musste eine Strafe von 2,2 Millionen Euro zahlen.

Ab 2009 begann George Soros aggressiv Klimaschutzinitiativen zu unterstützen, und spendete 1,1 Milliarden Dollar an Umweltverbände wie Friends of the Earth, Sierra Club, Alliance for Climate Protection, Earthjustice, Earth Island Institute, Green for All und die Natural Resources Council. Das Center for American Progress, eine der wichtigsten linken Soros-NGOs, warb für »grüne Energie« und gegen »König Kohle«.

Gleichzeitig investierte Soros‘ Quantum Fund massiv in fossile Energiefirmen, deren Preise durch die Obama-Politik unter Druck waren, so wie Transocean Limited, einen Bohrplattformbetreiber, und CVR Energie, einen Raffineriebetreiber, dessen Aktienkurs innerhalb von einem Monat von 27 Dollar auf 17 Dollar gefallen war. Außerdem hielt Quantum große Anteile an Marathon Petroleum, Tesoro Raffinerien, Chevron und Interoil, wie Schweizer berichtet.

Zu Beginn der Obama-Regierung hatte Quantum viel Geld in die staatliche brasilianische Petrobras investiert. Petrobras profitierte vom Verbot der Ölplattformen vor den US-Küsten durch die Obama-Administration, und erhielt dafür sogar US-Kreditgarantien, um weitere Ölbohrerkundungen anzustellen.

Während seine Umweltlobbyisten aggressiv gegen die Kohleindustrie vorgingen, kaufte Soros 2011 Anteile an der International Coal Group und 2012 vier Millionen Anteile an Peabody Energy. Im Sommer 2015 kaufte er eine weitere Million Peabody-Anteile, die zehn Jahre davor 90 Dollar pro Anteil gekostet hatten. Soros erwarb sie für 1 Dollar pro Anteil.

»Meiner Meinung nach hat George Soros die Regierung als Keule benutzt, um Kohleaktien in den Keller zu treiben und auf fallende Kurse zu setzen«, schrieb Tom Landstreet in Forbes unter der Überschrift: »George Soros geht es nicht um die Kohleindustrie, es geht ihm um die Kohle.« Landstreet wies 2015 darauf hin, dass die Open Society Foundation (OSF) die NGO Climate Policy Initiative finanziert hat, die für ein Ende der Kohleindustrie und einen Ausstieg aus der fossilen Energie warb.

Soros traf sich außerdem regelmäßig persönlich im Weißen Haus mit Vizepräsident Joe Biden, Wirtschaftsberater Larry Summers, Energieexpertin Michelle Patron und natürlich mit John Podesta und Barack Obama. Nach eigener Auskunft hat die Open Society Foundation seit 1982 32 Milliarden Dollar gespendet, um die Politik im Sinne ihres Stifters George Soros zu beeinflussen.

George Soros traf sich am 21. November 2018 mit der damaligen deutschen Justizministerin Katarina Barley (SPD; derzeit Vizepräsidentin des Europaparlaments) und am 24. Januar 2019 mit Umweltminister Peter Altmaier (CDU) in Davos. Die Open Society Foundation hat 2017 eine Liste von 226 »zuverlässigen Verbündeten« im EU-Parlament veröffentlicht, darunter Elmar Brok (CDU), Martin Schulz (SPD), Alexander Graf Lambsdorff (FDP) und Franziska »Ska« Keller (Grüne). Laut Lobbycontrol trafen sich die 12 Brüsseler Lobbyisten von OSF 2018 69 Mal mit der Europäischen Kommission. Nigel Farage nannte Soros am 1. März 2018 im Europaparlament »den gefährlichsten Mann der Welt« und forderte am 14. Juli 2017 einen Untersuchungsausschuss: »Das könnte der größte Fall der Einflussnahme aller Zeiten sein.«

OSF unterhält ein Netzwerk an Medienlobbygruppen in Deutschland, das mit allen großen Mainstream-Medien von ›ARD‹ bis ›SZ‹, ›Spiegel‹, ›WAZ‹ und ›Zeit‹ verbunden ist und 2018 mit ihrem Europa-Hauptquartier nach Berlin zog. Soros-nahe NGOs wie Correctiv, Amadeu Antonio Stiftung, Neue deutsche Medienmacher, Mediendienst Integration und ProAsyl erhalten Millionen an Steuergelder, um parteipolitische Propaganda gegen die AfD zu machen – ein klarer Verstoß gegen die Neutralitätspflicht der Bundesregierung

»George Soros‘ Scheinheiligkeit ist oft bemerkt worden,« schrieb der ehemalige Chefökonom der US-Handelskammer Richard Rahn 2008 in der Washington Times. »Er gibt gerne linke und sogar sozialistische Ideen von sich, und kritisiert seit vielen Jahren massiv die USA. Doch dabei hat er mit höchst fragwürdigen Methoden und Insiderwissen Milliarden verdient. Sein Modus operandi ist es, linken Politikern Gefallen zu erweisen und sie dann für seine Geschäfte zu instrumentalisieren.«

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