Verfassungsschutz warnt vor linksextremistischer Unterwanderung der Klima-Szene

Die nützlichen Idioten

Die Verfassungsschutzämter haben zunehmend Anhaltspunkte dafür, dass die sogenannte Klima-Szene von Linksextremisten unterwandert wird. Die – frei nach Lenin – »nützlichen Idioten« werden zu einem trojanischen Pferd umfunktioniert.

Feindbild Kapitalismus: Linksextreme kapern die Klima-Szene

Manchmal ist es durchaus aufschlussreich, dem Online-Portal »Rote Fahne« (https://www.rf-news.de/) einen Besuch abzustatten.

Dabei handelt es sich um die zentrale Verlautbarungsplattform der »Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschland« (MLPD). Dort ist man in Sachen »Klima-Greta« und ihrer mitpubertierenden Aktivist*innen stets auf dem Laufenden. Unter dem Schlagwort »FRIDAYS FOR FUTURE« erfährt der wenig geneigte Leser zum Beispiel:

»Hunderte Schülerinnen und Schüler, Studentinnen, Studenten und ältere Menschen beteiligten sich auch am 31. Mai an der wöchentlichen Kundgebung von Fridays for Future vor dem Bundeswirtschafts- und dem Verkehrsministerium.«

Pickel aller Länder, vereinigt Euch!

Weiter geht’s mit sozialistischem Gruß, ganz im Stil der einstigen SED-Postille ›Neues Deutschland‹:

»Viele selbst gemachte fantasievolle Plakate und Beiträge machten den Protest und den Widerstand gegen ein ›Weiter so‹ in der Umweltpolitik der Bundesregierung deutlich. ›Wir werden ihr keine Zeit bis zur nächsten Wahl lassen‹, meinte einer der jungen Redner. Viel Beifall erhielt auch der Beitrag eines Mitglieds des Internationalistischen Bündnisses und der Umweltgewerkschaft, der die Notwendigkeit der Einheit von Jung und Alt im Kampf gegen die Klima- und Umweltkrise betonte, sich kritisch mit der Unverbindlichkeit des Pariser Klimaabkommens auseinandersetzte und den Kapitalismus als Hauptursache der Gefahr einer globalen Umweltkatastrophe benannte.«

Ach, wenn das Erich und Margot noch hätten erleben dürfen!

Laut Hamburger Verfassungsschutz versuchen linksextremistische und verfassungsfeindliche Gruppierungen zunehmend, die sogenannte Klima-Bewegung strategisch für sich zu vereinnahmen. Ziel sei es, in »bürgerlich-demokratischen Kreisen akzeptiert zu werden und weiter Anhänger zu gewinnen«, erklärte Marco Haase, der Sprecher des Landesamtes.

Linksextreme entdecken den Klimaschutz

Nach Verfassungserkenntnissen verfolgen Linksextremisten jeglicher Couleur eine »Strategie der Entgrenzung«. Gemeint ist damit die gezielte strategisch/taktische Besetzung gesellschaftlich breit diskutierter oder akzeptierter Themen wie der derzeitigen Klima-Hysterie. Dazu gehörten Kampagnen und Demo-Aufrufe wie »Fahrradraum statt Autoalbtraum«. Altsponti Jürgen Trittin (Grüne) lässt grüßen!

»Solidarität mit Geflüchteten«

Auch das Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt: Das Thema Klimaschutz rücke »zunehmend in das Blickfeld von Linksextremisten«. Mithilfe von Aktionsbündnissen und Kampagnen, wie etwa auch gegen den Braunkohletagebau im rheinischen Revier, versuchten diese, tagespolitische Themen aufzugreifen, sie perspektivisch in der linksextremistischen Szene zu verankern und »somit ihre Anschlussfähigkeit an das demokratische Spektrum voranzutreiben«.

Bereits im Jahr 2015 verlautbarte die »IL«, worum es beim Klimaschutz eigentlich gehe, nämlich die Welt als Ganzes zu verändern:

»Eine Klimabewegung wird bei aller Dringlichkeit ihres Anliegens nicht als Ein-Punkt-Bewegung erfolgreich sein können. Sie muss sich vielmehr in Beziehung setzen und verbinden mit weiteren Kämpfen, u. a. für Solidarität mit Geflüchteten, Care-Revolution, Recht auf Stadt, gegen Austerität, das herrschende Arbeits- bzw. Prekaritätsregime, Militarismus sowie jegliche weitere Herrschaftsformen.«

Man könnte auch sagen: »Back to the roots!«

Der Wladimir Iljitsch Lenin zugeschriebene Begriff des »nützlichen Idioten« beschreibt die Instrumentalisierung von naiven Mitläufern für Propagandazwecke. (oys)

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