Vom Schmelzofen zum Multikulti-Schmelztiegel

Duisburg war einst eine Perle des Ruhrgebiets – Report über die Verwahrlosung einer Kult-Stadt

Duisburg. Wo die Ruhr in den Rhein mündet, wo der Hafen Kohle und Stahl aus den Gruben, Zechen und Hütten ins ganze Land schickte, wo Schimanski ermittelte, der MSV das Stadion füllte und mit seinem legendären Kapitän Bernard Dietz im November 1977 den allmächtigen Bayern mit einer 6:3-Packung die Lederhosen auszog und das König Pilsener immer noch fließt: Dort schlägt das stolze Herz des Ruhrgebiets.

Schön und funkelnd war Duisburg nie. Aber hart und ehrlich. Kohle und Stahl haben an Bedeutung verloren, Duisburg, Stadt am Schnittpunkt der Verkehrswege, kämpfte um seinen Platz. Auch die Zebras haben sich nach dem Zwangsabstieg in die dritte Liga wieder hochgearbeitet.

So leicht geben die Duisburger eben auch in schlechten Zeiten nicht auf. Einwanderung, offene Grenzen und Migrationskrise haben der Stadt aber Probleme eingebrockt, an denen sich selbst ein Schimanski die Zähne ausbeißen muss.

Wer heute in Deutschland »Duisburg« hört, denkt nicht mehr zuerst an den rauhen Kommissar mit der verknautschten Jacke oder an ein frischgezapftes »KöPi«, sondern immer öfter an Ghettos und Parallelgesellschaften, an Islamisten und kriminelle Araber-Clans, an verwahrloste und vermüllte Roma-Viertel und No-go-Areas. Was ist da geschehen?

Der Duisburger Hafen ist noch immer der größte Binnenhafen Europas. Zu besseren Zeiten wurde er wegen seines gewaltigen Getreideumschlags als »Brotkorb des Ruhrgebiets« bezeichnet

Deutsche in der Minderheit
Duisburg ist eine Arbeiterstadt. Als Arbeiter kamen nach dem Krieg auch die ersten Migranten. Sie haben ihre Familien nachgeholt und sind geblieben: Als Kern einer rasch wachsenden Parallelgesellschaft, die durch andere Zuwandererströme immer weiter verstärkt wurde.

Die Schulen spiegeln am dramatischsten wider, wie die Stadt sich verändert hat. Fast zwei Drittel der 85.500 Duisburger Einwohner unter 18 Jahren haben einen »Migrationshintergrund«, sind also ausländische Staatsbürger, eingebürgerte Einwanderer oder Migranten. In Hochfeld und Bruckhausen sind es über 92 Prozent, in Marxloh 87,7 Prozent. Die Schülerzahlen steigen wieder und mit ihnen die Probleme.

An vielen Schulen sind Deutsche nur noch Exoten. An 26 Grundschulen beträgt der Migrantenanteil 75 bis 100 Prozent, an der Hälfte davon sogar 90 bis 100 Prozent. Deutsch spricht dort kaum jemand, Messer und andere Waffen sind vielen Kindern und Jugendlichen geläufiger als Bücher und Hefte. Unterricht, der den Namen verdient, ist an solchen Schulen kaum noch möglich, Lehrer und restdeutsche Schüler kämpfen dort eher ums Überleben.

Entfremdete Heimat
Einwanderer sind auch früher schon nach Duisburg gezogen. Polnische und oberschlesische Kumpel und Stahlkocher waren gekommen, um zu malochen, nach ein zwei Generationen gehörten sie dazu, wie überall im Ruhrpott.

Hart gearbeitet haben auch die türkischen und südeuropäischen Gastarbeiter der Wirtschaftswunderzeit, als die Zechen noch brummten. Ihre Kinder und Enkel, obwohl eingebürgert und mit allen Chancen, haben sich trotzdem mehr und mehr in eine Parallelgesellschaft verabschiedet, die mit Deutschland und den Deutschen nichts zu tun haben will.

Mit den neuesten Einwanderungswellen kann von »Integration« vollends nicht mehr die Rede sein. Seit der Öffnung der EU-­Binnengrenzen strömten zunächst Ost- und Südosteuropäer nach Duisburg. Die Zahl der Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien hat sich von 2012 bis heute auf über 19.000 Personen mehr als verdreifacht. Allein von 2015 auf 2016 stieg sie um zwanzig Prozent.

Die Stadt, der Müll und die Verwahrlosung
Vielfach handelt es sich um Zigeuner vom Volk der Roma. Mit ihnen kamen Lärm, Verwahrlosung und Vermüllung, die die verbliebenen Alt-Duisburger terrorisieren. 88 illegale Müllkippen zählte die ›WAZ‹ im Sommer 2016 in Marxloh, wo diese Bevölkerungs­gruppe sich konzentriert. Müllberge in den Hinterhöfen sind dabei noch gar nicht mitgezählt. Die Stadt kündigt ein Jahr ums andere neue »Aktionspläne« an – aber es ändert sich nichts.

Noch sprunghafter steigt die Asyl-Zuwanderung. Allein im ersten Jahr nach dem Merkelʼschen Willkommensputsch von 2015 hat sich die Zahl der »Syrer« in Duisburg vervierfacht, die Afghanen nahmen um das Dreieinhalbfache und die Iraker um das Anderthalbfache zu. Neben den vorhandenen Parallelgesellschaften spalten neue die Stadt, die an den sozialen und finanziellen Folgelasten erstickt.

Ob Familiennachzug in alte und neue Parallelgesellschaften, Asyl-Ansturm oder Roma-Invasion: Einwanderung nach Duisburg ist seit Jahrzehnten vor allem Einwanderung in die Sozialsysteme. Unterhaltskosten und fruchtlose »Integrations«-Programme fressen den ohnehin angespannten städtischen Haushalt leer.

Sozial-Abzocke und Kindergeld-Betrug
Dazu kommt systematischer Betrug und Plünderung. Vor allem osteuropäische Banden haben die Sozialabzocke perfektioniert. Die Masche ist simpel: Mit fingierten Acht-Wochenstunden-­Arbeitsverträgen beantragen südosteuropäische Zuwanderer Hartz IV als »Aufstocker« und kassieren mit gefälschten Geburtsurkunden und Schulbescheinigungen für Geister-Kinder gleich doppelt und dreifach ab. Kriminelle Syndikate liefern die oft dreist fingierten Papiere und Anträge und kassieren dafür ordentlich Provision.

Auf 400.000 Euro schätzt die Duisburger Familienkasse den Schaden, und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Behörden müssen nach Recht und Gesetz arbeiten und alles beweisen. Gegen Migranten, die Deutschland mit hoher krimineller Energie von Anfang an als Beutegesellschaft betrachten und verachten, sind sie immer im Nachteil.

Auch im Asyl-Business wird kräftig abkassiert. Das Geld, das für die eigenen Bürger immer gefehlt hat, ist für Asylbewerber und Sozialindustrie überreichlich da. Kriminelle Araberclans, die ganze Häuserblocks aufkaufen, bereichern sich schamlos am Asylgeschäft. Und nicht nur sie: Erst im Juni flog ein Türke auf, der zwei Millionen Euro vom Konto eines Flüchtlingshilfevereins für private Zwecke unterschlagen hatte.

Stolze Zeiten: Im November 1977 schießt der MSV Duisburg den
FC Bayern München mit 6:3 aus dem ausverkauften Wedaustadion.
Der legendäre Zebra-Kapitän Bernard Dietz (»MSV Dietzburg«)
erzielt vier Treffer

Explodierende Kriminalität
Raubüberfälle, Messerattacken, Vergewaltigungen, Busfahrer und Kontrolleure, die verprügelt und mit Messern schwer verletzt werden, Frauen, die auf offener Straße überfallen und sexuell misshandelt werden, zusammengeschlagene Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, Halbstarke, die Kinder und Jugendliche mit vorgehaltener Waffe demütigen und ausrauben, Polizisten, die von spontan zusammengerotteten Gruppen angegriffen, bedrängt oder gar beschossen werden: All das ist trauriger Alltag in Duisburg.

Vor allem im Norden, in den Brennpunktvierteln mit hohem Ausländeranteil, explodiert die Kriminalität. Politisch korrekte Polizeiführer zögern immer noch, von »No-go-Areas« zu sprechen. Fakt ist: Die Beamten selbst trauen sich nur noch mit starker Bedeckung und mehreren Polizeifahrzeugen überhaupt zu Einsätzen in diesen Brennpunktvierteln.

Hinter vorgehaltener Hand sprechen sie von aggressiver Stimmung, wüsten Beleidigungen, bewaffneten Angriffen und anderen gefährlichen Situationen. Und wenn sie versuchen, eine der häufigen Massenschlägereien zwischen rivalisierenden Clans zu schlichten, kann es passieren, dass sie im Handumdrehen alle gegen sich haben und um ihr Leben fürchten müssen.

Schwerbewaffnete Polizisten patroullieren in kugelsicheren Westen auf dem Weihnachtsmarkt in der Duisburger Innenstadt
auf der Königstraße

No-go-Area Marxloh
In Marxloh konzentrieren sich die Probleme wie in einem Brennglas. Nicht nur die Alltagskriminalität floriert, sondern auch das organisierte Verbrechertum. »Heute ein König«? Das war einmal. 2018 sind die Chefs der Araber-Clans die »Könige« im Duisburger Norden. Oft in den Siebziger- und Achtzigerjahren als »Libanesen« ins Land gekommen, haben sich die Großfamilien in ihrer eigenen Welt der organisierten Kriminalität festgesetzt und teilen die Straßen und das Geschäft unter sich auf.

70 muslimische Familienclans sind den Behörden bekannt, mit etwa 2.800 Mitgliedern. Rund ein Drittel geht kriminellen Beschäftigungen nach – Drogen, Raub, Überfälle –, der Rest sind Familienangehörige. Marxloh war mal ein gutbürgerliches Viertel, das Lehrer, Unternehmer und Polizeipräsidenten hervorbrachte. Heute sind bekannte Marxloher türkische Boxmanager oder marokkanische Kickboxer.

No-go-Area: Der Stadtteil Marxloh ist zum Inbegriff für Parallelwelten mitten in Deutschland geworden

In den heruntergekommenen Altbauten hausen Romasippen, türkische Familien und arabische Clans. In ihrer Welt kommen deutsche Regeln, deutsche Gesetze oder gar deutsche Polizisten nicht mehr vor. Frauen in Hijabs und grimmige Männer in Teehäusern prägen das Straßenbild, bettelnde und im Freien lärmende Zigeuner, Halbstarke, die jeden Fremden feindselig anstarren oder anpöbeln.

Auch ehrbare Einwanderer früherer Generationen leiden unter der grassierenden Kriminalität und Verwahrlosung. Und die wenigen Deutschen, die dort noch leben? Die gehen möglichst wenig nach draußen, abends und nachts schon gar nicht; Kneipen gibt es kaum noch, nächtliche Straßenbahnfahrten sind ein Albtraum. Wer kann, zieht weg. Wer bleibt, ballt ohnmächtig die Faust in der Tasche oder resigniert. Ihre Heimat haben sie alle verloren.

Schleichende Transformation: Sinti und Roma bestimmen das Straßenbild im Stadtteil Duisburg-Hochfeld

Kalifat Duisburg
In diesem Milieu dominiert der radikale Islam. Duisburg ist, mit Düsseldorf, die Islamisten-Hauptstadt des deutschen Westens. In den Muslim-Clans, den zahlreichen Moscheegemeinden und unter muslimischen Asyl-Zuwanderern finden Islamisten ideale Rückzugs- und Rekrutierungsräume. Für jeden Kopf, der bei einer der sporadischen Polizeirazzien abgeschlagen wird, wachsen mehrere neue nach.

Zentrum des islamischen Paralleluniversums von Marxloh ist die Merkez-Moschee. Als sie vor zehn Jahren eröffnet wurde, war sie die größte Moschee in Deutschland. Betrieben wird sie von Ditib, dem von Ankara ferngesteuerten deutschen Arm der türkischen Religionsbehörde. Ditib ist Erdogans Ausführungsorgan für die Islamisierung Deutschlands und den Missbrauch der hier lebenden Türken als fünfte Kolonne seiner Politik. In Duisburg, wo tausende für Erdogan auf die Straße gehen, ist das schon so gut wie gelungen. Und trotzdem wird Ditib weiter von NRW-Politikern hofiert und subventioniert.

Holt euch eure Stadt zurück!
Politik und verantwortungslose Gutmenschen haben die Stadt an Beutemacher aus aller Welt ausgeliefert, verkommen lassen und zur Plünderung freigegeben. Selber sitzen sie in klimatisierten Büroetagen und gepanzerten Limousinen, reden das angerichtete Chaos schön, schieben sich in nutzlosen Einrichtungen der Sozialindustrie Märchengehälter zu und verhöhnen die Bürger, die die Stadt mühsam noch immer am Laufen halten und für die Fehler der Politik mit hohen Steuern und Abgaben und dem Verlust ihrer Heimat bezahlen müssen. Es reicht. Holen wir uns unsere Stadt zurück!

Ruhr-Cops: Götz George mit »M65«-Feldjacke in seiner Paraderolle
als Horst Schimanski, assistiert von seinem Kollegen Kriminalhauptkommissar Christian Thanner (Eberhard Feik)
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